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Nähen LernenNähen Lernen – Was wird benötigt?

Zum Nähen lernen benötigst du anfangs gar nicht so viel Zubehör, wie du vielleicht denkst. Wichtig ist selbstverständlich eine gute Nähmaschine. Für welche Nähmaschine du dich diesbezüglich entscheidest, steht dir offen. Am Anfang reicht eine übersichtlich und leicht bedienbare Nähmaschine volkommen aus

Zu einer guten Nähmaschine gehören unterschiedliche Nähfüße, wobei der Standardfuß und der Reißverschlussfuß die wichtigsten bilden. Beginne zunächst mit dem Standardfuß, den Reißverschlussfuß dient, wie der Name erahnen lässt, der Anfertigung von Kleidung. Nützlich ist übrigens, wenn deine Nähmaschine eine Schnappfuß Automatik besitzt. Dieses Extra, das auch kostengünstige Modelle oft aufweisen, ermöglicht einen schnellen Wechsel der Nähfüße und erhöht somit den Nähkomfort. Genau wie bei dem Umfang den Nähfüßen solltest du dich bei der Anzahl der Stichprogramme auf ein Minimum beschränken. Zum Ausprobieren, wie du dich mit deiner Nähmaschine zurecht findest, genügen schon wenige Funktionen. Damit du trotzdem eine gewisse Auswahl hast sollte deine Nähmaschine in etwa über folgende Programme verfügen:

  • der herkömmliche Geradstich für den allerersten Nähversuch.nähen lernen
  • der Zick-Zackstich dient dem Versäubern jeglicher Stoffarten.
  • auch den Overlockstich benötigst du zum Versäubern deines Stoffes. Darüber hinaus nähst du zwei Stoffe mit dieser Funktion gleichzeitig zusammen.
  • mit dem Elastikstich bearbeitest du elastische Stoffe oder integrierst Gummibänder in deine Werke
  • die Funktion, Rückwärts zu nähen, ist vor allem dann sinnvoll, wenn du dich andernfalls verrenken müsstest, um den Stoff sicher zu transportieren.

nähen lernenStoffe:

Überdies benötigst du Stoff. Erkundige dich vorher welche Nähmaschine für welches Material ausgerichtet ist, denn nicht jedes Modell kann beispielsweise Jersey-Stoff vernähen. Der Nähmaschinen Test 2017 unterteilt Stoffe in die Kategorien leicht, mittel und schwer. Nach dieser Unterteilung richtet sich auch die Nadel, die du zum Nähen lernen verwendest. Auch hier gibt es Varianten.

nähen lernenNadeln:

Universalnadeln der Stärke 60 eignen werden für das Vernähen sehr dünner, feiner Stoffe wie Seide und Gradinenstoff verwendet. Etwas dickere  Universalnadeln mit der Stärke 70-90 und eignen sich für feste, nicht stretchfähige Stoffe. Dazu zählen Baumwolle, Leinen, Loden und dünne Jeans- oder Mantelstoffe, also das Material, das sich perfekt für die ersten Nähprojekte empfiehlt. Mit dieser Nadelstärke solltest du deine ersten Versuche ausprobieren.

  • Jeansnadeln der Stärke 80-90 sind die nächst höhere Stufe. Mit ihnen gelingen dir auch mittelschwere Jeansstoffe.
  • Stretchnadeln besitzen eine Stärke von 70-80 und eignen sich dem Namen entsprechend 
  • für stretchige beziehungsweise elastische Stoffe. Möchtest du Jersey nähen, solltest du ausschließlich auf diese Nadelstärke zurück greifen.
  • Schlussendlich gibt es für besonders anspruchsvolle Stoffe wie Leder auch Ledernadeln der Stärke 80-10

nähen lernenGarn

Hinsichtlich des Garns wählst du zum Nähen lernen am besten einen sogenannten Allesnäher aus Polyester. Beginne das Nähen lernen doch mit einer simplen Trockenübung: der Versuch erfolgt zunächst einmal ohne Faden. Zum Nähen lernen zeichnest du einfach eine gerade Linie auf ein Blatt Papier und versuchst auf dem Strich entlang zu nähen. Weichst du kaum von der vorgegebenen Linie ab, kannst du einen Schritt weiter gehen und auch Schlangenlinien oder Kanten nähen. Wenn auch das keine Probleme bereitet, fädelst du endlich den Faden ein und ersetzt das Papier durch ein Stück Stoff.

Scheren und Rollschneider

Um den Stoff zurecht zu schneiden, verfügt eine gute Nähmaschine auch über verschiedene Scheren als Zubehör. Eine kleine scharfkantige Schere für den Faden, sowie eine Stoffschere solltest du dir unbedingt zulegen. Noch sinnvoller ist ein Rollschneider mitsamt einer Schneidematte, damit du den Untergrund nicht anritzt. Zum Nähen lernen empfiehlt sich überdies ein einfaches Schnittmuster, das du mit einer Papierschere ausschneidest. Zeichne es auf Architektenpapier. Alternativ kannst du dich aber auch mit herkömmlichen Backpapier behelfen.

Knopflochfunktion

Nach den ersten Linien, die du erfolgreich vernäht hast, kommt wahrscheinlich bald der Wunsch, auch einfache Kleidung oder Taschen zu erstellen. Hilfreich ist dann natürlich eine Knopflochfunktion.

nähen lernenSonnstiges Zubehör

Sticknadeln oder Foldklammern dienen beim Nähen lernen dazu, den Stoff zu fixieren, Als nützlich erweist sich ein Nadelkissen, damit die kleinen Hilfsmittel nicht abhanden kommen. Ein Fingerhut schützt dich vor kleinen Verletzungen und sollte vor allem beim Nähen lernen zum Einsatz kommen. Überdies erweist es sich als sinnvoll die Ausstattung für deine gute Nähmaschine um ein Bügeleisen zu ergänzen, sodass der Stoff sich einfacher bearbeiten lässt. Schlussendlich bist du mit einer zusätzlichen Lichtquelle sowie einer Ersatzglühbirne immer auf der sicheren Seite.

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Welche Nähmaschine für Anfänger?

Beim Nähen lernen steht ganz klar eine gute Nähmaschine im Fokus, aber welche Nähmaschine eignet sich? Welche Nähmaschine ist einfach zu bedienen, zeugt aber dennoch von Qualität? Und welche Nähmaschine stürzt dich nicht in Unkosten? Im Nähmaschine Test 2017 bewährte sich die W6 N 1615 als besonders gute Nähmaschine zum Nähen lernen.

Schon im Jahre 2014 ernannte das Testmagazin TestFazit.de die W6 N 1615 zum Preis-/Leistungssieger. Ein besonders ordentliches Nähbild und eine robuste Verarbeitung konnten die Experten überzeugen. Letzteres Kriterium spielt eine große Rolle, bei der Frage, welche Nähmaschine fürs Nähen lernen geeignet ist. Anfangs können ungeschickte Handgriffe dein Gerät auf eine kleine Belastungsprobe stellen. Eine solide Verarbeitung ist dann unabdingbar.

In erster Linie hat jedoch eine einfache Bedienung hohe Relevanz im Nähmaschine Test 2017. Zum Nähen lernen solltest du dich lediglich mit den Grundfunktionen befassen, denn eine gute Nähmaschine mit vielen Programmen erfordert Geduld und Übung. Gelingt dir kein einziger Stich, wirst du schnell die Lust am Nähen lernen verlieren.

Umso besser, dass die W6 N 1615 eine Freiarm Nähmaschine ist und dir somit viel Platz bietet, um dich auch an Kleidungsstücken auszuprobieren. Praktischerweise kannst du den Anschiebetisch ebenfalls entfernen. Besonders positiv fiel im Nähmaschine Test 2017 die zusätzliche Overlockfunktion auf, ein Extra, dass du bei einer Nähmaschine dieser Preiskategorie selten vorfindest.

Empfehlung für Anfänger W6 N 1615

Zum Nähen lernen solltest du dein Augenmerk aber erst einmal auf die 15 Stichprogramme legen, die dir die gute Nähmaschine für Einsteiger bietet. Diese Anzahl stellt für Unerfahrene genau das richtige Mittelmaß dar- nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. In einer übersichtlichen Bedienungsanleitung werden dir die Stichprogramme vorgestellt. Obendrein unterstützen dich auf dem Gehäuse aufgedruckte Symbole, damit du dich mit den Funktionen zurecht finden kannst.

Auch die Nähgeschwindigkeit wurde im Nähmaschinen Test als anfängerfreundlich bewertet, da du zwischen unterschiedlichen Stufen wählen kannst. Lass es am Anfang besser etwas langsamer angehen. Des Weiteren musst du dir bei der W6 N 1615 nicht die Frage stellen, welche Nähmaschine sich für welche Stoffe eignet. Dieses Modell kann sämtliches Material verarbeiten. Diese Fähigkeit verdankt die W6 Maschine nicht zuletzt ihrer Zwillingsnadel, die sie bestens für dicke Stoffe präpariert.

Abschließend begeisterten ein besonders leichtes Gewicht und ein kleines Fach im Anschiebetisch im Nähmaschine Test 2017. Wenn du beim Nähen lernen Hilfe benötigst, kannst du die W6 N 1615 problemlos zu Freunden oder Bekannten mitnehmen, um dir Ratschläge zu holen.

Ein Hinweis, welche Nähmaschine gut ist und welche weniger taugt, ist indirekt auch immer die Garantieleistung des Herstellers. W6 gilt als sehr kompetente Marke bei der Produktion für eine gute Nähmaschine und gibt üblicherweise eine Laufzeit von sagenhaften zehn Jahren auf seine Modelle.

Der Nähmaschine Test 2017 bestätigt die gute Qualität und empfiehlt die W6 N 1615 jedem Einsteiger, der das Nähen lernen möchte. Ausschlaggebend für die Kaufberatung sind eine sehr einfache Handhabung, eine robuste Verarbeitung, sowie ein gemäßigter Umfang an Funktionen. Unschlagbar ist das Preis-Leistungsverhältnis, denn W6 offeriert dir mit diesem Modell eine sehr leistungsstarke, gute Nähmaschine mit besten Ergebnissen für einen günstigen Anschaffungspreis.

Sonstiges Material zum Nähen lernen

Du kannst noch so eine gute Nähmaschine besitzen, irgendwann wirst du dich beim Nähen lernen auch mal vernähen und die Naht erneuern müssen. Mit einem Nahttrenner ist das kein Problem. Im Nachhinein kann niemand mehr die Nachbesserung erkennen.

Auf Dauer ist es überdies notwendig, deine Nähmaschine in regelmäßigen Abständen zu reinigen. Hierzu benötigst du Werkzeug, um das Gehäuse aufzuschrauben und spezielles Nähmaschinenöl, um die Rädchen geschmeidig zu halten. So manche gute Nähmaschine im Nähmaschine Test 2017 enthält dieses Zubehör im Lieferumfang.

Beim Nähen lernen wirst du feststellen, dass die ersten Übungen mit etwas Geduld schon bald in Routine übergehen. Dann möchtest du vielleicht auch mal größere Projekte wie Kleidungsstücke fertigen. Eventuell stellst du dir die Frage, welche Nähmaschine sich dafür eignet. Aber mach dir keine Sorgen, dass du dafür ein neues Modell kaufen musst. Falls du eine Freiarmnähaschine besitzt, hast du bereits eine gute Nähmaschine.

nähen lernenDamit die Kleidung später auch passt, benötigst du aber ein Maßband und Stifte, um deinen Stoff zu markieren. Hierbei hast du die Wahl zwischen Schneiderkreide, einem Sublimatstift oder einem Frickmarker. Die beiden letzten Varianten besitzen den Vorteil, dass die Farbe später von alleine verschwindet. Kreide hingegen ist bei der Beseitigung sehr hartnäckig. Sie wird mit einem Minikleiderrädchen aufgetragen, das ebenfalls zum Zubehör für eine gute Nähmaschine gehört. Für besonders dünne Stoffe, wie du sie beispielsweise für Blusen verwendest, empfiehlt sich ein Vliesline, um das Material zu verstärken. Ein Volumenvlies verleiht dem Stoff dagegen einen angenehm flauschigen Charakter, wie du ihn dir wahrscheinlich für eine kuschelige Decke wünschst.

Obgleich du das Geradeaus Nähen und vielleicht sogar schon Schlangenlinien gut beherrscht, stellt das Fertigen von Knopflöchern beim Nähen lernen stets eine Herausforderung dar. Um dies anfangs zu umgehen, begeisterten bezüglich des Zubehörs im Nähmaschine Test 2017 die sogenannten Kam Snaps. Bei dieser raffinierten Option handelt es sich um Druckknöpfe, die sich viel einfacher verarbeiten lassen als Knöpfe. Optisch stehen sie ihren Vorgängern um nichts nach. Zum Anbringen auf Taschen oder Kleidung musst du lediglich ein kleines Loch stechen.

Tipps und Tricks für Anfänger

Du hast nun erfahren, welche gute Nähmaschine sich zum Nähen lernen eignet. Auch über das nötige Zubehör bist du aufgeklärt. Dann kann es ja endlich losgehen! Doch zuvor möchten wir dir noch einige hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben, damit dir das Nähen lernen größtmögliche Freude bereitet.

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1) Schaffe dir dein eigenes kleines Reich

Zwischen Bücherstapeln und Geschirr kann sich niemand gut konzentrieren. Arbeite stets in einer ruhigen Atmosphäre. Am besten du richtest dir deine eigene Nähecke ein, in der all dein Zubehör geordnet ist. So kannst du ganz ungestört das Nähen lernen.

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2) Fehler dürfen passieren

…und das werden sie zwangsläufig auch. Ob du es glaubst oder nicht, selbst bei einem Profi kommt es hin und wieder vor, dass ihm die Nadel abbricht oder er eine Naht wieder auftrennen muss. Außerdem setzt nur du dich unter Druck, niemand erwartet, dass du gleich ein perfekt vernähtes Werk erstellst. Übe dich deshalb in Geduld und akzeptiere es, wenn eine Aufgabe noch eine zu große Schwierigkeit darstellt. Verliere nicht sofort den Mut, sondern versuche es erneut. Schon bald werden sich dein Fleiß und dein Ehrgeiz auszahlen und du wirst eine gewisse Routine im Umgang mit deiner Nähmaschine entwickeln.

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3) Nutze die Gebrauchsanweisung

Das Einfädeln des Garns kann selbst für geübte näher ziemlich aufwendig sein. Meistens ist in der Bedienungsanleitung jedoch anschaulich dargestellt, welche Handgriffe du tätigen musst. Eine gute Nähmaschine besitzt oft sogar eine Einfädelautomatik. Aber auch um alle Programme kennen zu lernen, solltest du die Anweisung zuerst gründlich studieren, ehe du zur Praxis übergehst. Kleine Fehlerquellen erkennst du anschließend umso schneller.

4) Erst bügeln und waschen

Die Mehrarbeit lohnt sich wirklich. Gebügelte Stoffkanten lassen sich viel besser bearbeiten. Zudem kann es sein, dass sich der Stoff beim Waschen verzeiht. Wenn du ihn zuvor gewaschen hast, bleibt auch nach der Verarbeitung alles wie es ist.

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5) Das Internet steckt voller Anregungen

Du möchtest endlich das Nähen lernen, weißt aber nicht mit welchem Projekt du starten sollst? Hol dir Ideen aus dem Internet. Vorteilhafter Weise findest du meist auch Angaben neben den einzelnen Werken, die dir den Schwierigkeitsgrad nennen. Wage dich zunächst einmal an einfache Aufgaben. Taschen sind bei Nähanfängern besonders beliebt.

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6) Zubehör kaufen

Wenn du merkst, dass dir das Nähen lernen leicht fällt, steht deine Nähmaschine bald nicht mehr still. Irgendwann musst du dir erneut Material zulegen. Es empfiehlt sich im Internet nach Schnäppchen Ausschau zu halten. Von Garn über Spulen findest du hier eine große Auswahl verschiedener Farben und Stärken. Doch Achtung, nicht jede Spule passt zu jeder Nähmaschine. Solltest du den Fachhandel bevorzugen ist es ratsam, eine Probe mitzunehmen, damit du die Produkte vergleichen kannst. Andernfalls verlierst du angesichts des Angebots womöglich den Überblick. Erkundige dich auch, für welchen Stoff sich welches Nähgarn eignet, wenn du die Angabe nicht auf der Pappe findest, um den das Garn gewickelt ist. Die richtige Kaufentscheidung richtet sich nach dem Kleidungsstück, das du nähen möchtest, dem Stoff, den du dafür verwendest und dem Gewicht. Dicke Stoffe sind im Haushalt üblich, wogegen dünne Stoffe häufig für Kleidung verwendet werden. Beim Nähen lernen solltest du zudem immer etwas mehr Material einplanen, weil durch Fehler oft ein kleiner Verlust entsteht.

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7) Es kann losgehen

Lass deine Nähmaschine nur unter Aufsicht laufen und senke immer erst den Nähfuß. Zum Nähen lernen solltest du eventuell mit einer Probe auf Küchenpapier oder einem alten Stoffrest beginnen. Verwende niemals deine Stoffschere, um deine Stichmuster aus Papier zu schneiden. Sie stumpft in Windeseile ab. Am besten du beginnst zum Nähen lernen mit einen dünnen Stoff wie Baumwolle.

8) Wenn die Nähmaschine hakt

Sei unbesorgt, wenn deine Nähmaschine einmal nicht richtig funktioniert. Oft liegt es nur an banalen Dingen, deren Ursache schnell behoben ist. Eine unsaubere Naht kann durch einen falsch eingefädelten oder überspannten Unter- oder Oberfaden bedingt sein. Manchmal passiert es auch, dass eine Nadel bricht. Du kannst sie einfach austauschen. Trenne die Nähmaschine aber auf jeden Fall vorher vom Stromnetz. Kannst du nicht erkennen, was den Defekt ausgelöst hat, suche dir Hilfe bei einem erfahrenen Näher. Du weißt nicht, an wen du dich wenden sollst? Das Internet steht dir immer mit Rat und Tat zur Seite. Gewiss hat sich dein Problem schon einmal bei einem Hobbynäher eingeschlichen.

In Blogs und Portalen findest du bestimmt die Lösung oder zumindest den ein oder anderen Tipp für deine Ratlosigkeit. Andernfalls steht es dir offen, selber ein Thema in einem Portal zu eröffnen. Allerdings kann es auch zu noch mehr Verwirrung führen, dein Problem zu googlen. Ziehe diese Möglichkeit wirklich nur in Erwägung, wenn du deine Problematik genau schildern kannst. Ansonsten erhältst du womöglich überflüssige Hinweise, die keine Besserung hervorrufen, sondern dich nur noch mehr in die Irre führen. Im äußersten Notfall musst du den Hersteller kontaktieren und die Nähmaschine gegebenenfalls zurück senden, wenn auch dieser keine Ursache nenne kann.

9) Geselligkeit als Motivationshilfe

Aller Anfang ist schwer und womöglich traust du dich aus Angst vor Fehlern und Misserfolgen nicht recht, dich auszuprobieren. Scheue dich nicht, dir Hilfe von einem Bekannten mit Erfahrung zu holen. Persönlich wirst du meist verständlicher beraten, da du im Internet nur bedingt die Möglichkeit hast, konkrete Fragen zum Nähen lernen zu stellen. Zum einen entfällt auf diese Weise, das doch etwas trockene Nachlesen der genauen Abläufe, zum anderen lernen viele effektiver über die visuelle oder auch auditive Methode.

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Zwar existiert auf Youtube eine ganze Bandbreite erklärender Videos, dennoch sind die Amateuraufnahmen oft nicht auf Einsteiger zugeschnitten. Hilfreich ist es zum Beispiel, die Anleitung zum Nähen lernen parallel auszuführen. Mit den Hilfestellungen, die du auf dem Online-Kanal erhältst, ist das häufig nicht möglich. Empfehlenswerter sind in diesem Fall die Bedienungsvideos, die die Hersteller einzelner Nähmaschinen auf ihren Webseiten zum Nähen lernen zur Verfügung stellen.Noch mehr Freude verspricht allerdings das Nähen lernen in der Gemeinschaft. Hast du schon einmal in Erwägung gezogen, einem Nähkurs beizutreten?

Hier wirst du professionell angewiesen und kannst alle deine Fragen loswerden. Ein weiterer wichtiger Vorteil einer Nähgruppe ist der Spaßfaktor. Selbstverständlich steht auch hier das Nähen lernen im Vordergrund, wer jedoch die Möglichkeit hat, sich auch mal links und rechts mit seinem Nachbarn auszutauschen, geht entkrampfter an die Arbeit. Zusätzlich hat das gemeinsame Aufarbeiten von möglichen Rückschlägen einen motivierenden Effekt. Überdies musst du dir keine Mühe machen, um für dein Niveau geeignete Projekte auszuwählen. Diesbezüglich kannst du dich auf die Erfahrung der Nähkursleiterin verlassen.

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10) Von der Idee zum Stofferzeugnis- Das Schnittmuster

Wenn du bereits verschiedene Stiche auf Stoffproben beherrscht, ist es an der Zeit, zwei Stoffstücke miteinander zu vernähen, um dein erstes richtiges Nähwerk zu erstellen. Damit du am Ende auch die gewünschte Form erhältst, musst du dich an einem Schnittmuster orientieren. Im Laufe der Zeit wirst du dir aneignen, deine eigenen Vorlagen zu entwerfen, zum Nähen lernen solltest du aber zunächst auf ein bereits vorgegebenes Muster zurückgreifen. Zahlreiche Exemplare findest du im Internet oder in Zeitschriften für Nähbegeisterte.

Auf den ersten Blick erscheint das Übertragen eines solchen Schnittmusters recht kompliziert, deshalb soll dir diese Anleitung als Hilfe dienen. Du benötigst:

  • eine Stoffschere
  • eine Papierschere
  • einen Edding
  • Stecknadeln
  • Stoff
  • Architekten-, Seiden-, oder auch herkömmliches Backpapier
  • gegebenenfalls Klebeband

Als Erstes musst du das gewählte Schnittmuster ausdrucken. Die Vorlage erinnert dich womöglich an eine Landkarte.

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Suche nun den Teil, den du für dein Projekt benötigst. Mithilfe des Schnittplans und etwas Geduld sollte dir das keine Probleme bereiten. Für einen besseren Überblick empfiehlt es sich, die Linien der benötigten Teile mit einem Edding nach zu ziehen.

Lege nun das Architektenpapier auf das Schnittmuster. Und pause die dank des Eddings deutlich sichtbare Linie ab. Schneide die Schablone anschließend aus und benutzte dafür unbedingt eine herkömmliche Papierschere, da deine Stoffschere sehr schnell stumpf wird, wenn du sie zweckentfremdest.

Übertrage auch sämtliche Nahtzahlen, Markierungspunkte und Kerben, damit deine Stoffstücke später deckungsgleich aufeinander passen.

Die Papiervorlage muss nun auf den Stoff gebracht werden. Lege sie auf das Nähmaterial und fixiere sie mithilfe der Stecknadeln. Jetzt kannst du den Stoff mit der Stoffschere zurecht schneiden.

Doch auch hierbei lohnt es sich, noch einen Blick in den Schnittplan zu werfen. Benötigst du für dein Projekt vielleicht eine Nahtzugabe? Davon ist nämlich abhängig, ob du eine einfache oder eine doppelte Stofflage zuschneiden musst.

Der Stoff wird stets parallel zum Fadenlauf geschnitten. Bei gemustertem Material erkennst du diesen ganz einfach, indem du dich an den Motiven orientierst. Auch eine Webkante dient dir als Anhaltspunkt. Bei unifarbenen Stoffen musst du den Fadenlauf herausfinden, indem du den Stoff dehnst.

Überdies gibt es noch die Möglichkeit, dein Schnittmuster zu verlängern oder zu kürzen. Meist ist dafür eine Schnittlinie vorgegeben. Hier zerschneidest du einfach das Blattpapier, schiebst es auseinander, fügst ein weiteres Stück Papier ein und befestigst die Verlängerung mit Klebeband. Beim Kürzen wird das Schnittmuster hingegen zusammengefaltet.

Wir Viel Spaß beim Nähen lernen. Fragen und Anregungen werden gerne in den Kommentaren beantwortet!